Wer Zahlt Altenheim

Der ein Seniorenheim bezahlt

Durch den medizinischen Fortschritt werden die Menschen immer älter. Wie viel zahlt die Pflegeversicherung, wenn ich in einem Heim wohne? Er zahlt mit seiner Rente und durch den Abschluss einer staatlichen oder privaten Pflegeversicherung. Wer bezahlt die Rundumbetreuung? Obwohl jeder in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlt.

Wer bezahlt die Kosten für Pflegeheime?

Wie hoch sind die anfallenden Kinderkosten, wenn ihre Erziehungsberechtigten von der Pflege abhängig werden? Gemäss der Denkfabrik Avenir Suisse wird die Anzahl der über 80-Jährigen in den nächsten 20 Jahren um 86% zunehmen, während die Anzahl der Beschäftigten nur um 7% zunehmen wird. Der Pflegebedarf steigt ab dem 80. Lebensjahr deutlich an, nach Angaben der Denkfabrik ist jeder Dritte ab 85 Jahren Pflegebedürftiger.

Wie hoch sind die anfallenden Kinderkosten, wenn ihre Erziehungsberechtigten von der Pflege abhängig werden? Die Avenir Suisse berichtet, dass im Jahr 2014 rund 52% der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen in der Schweiz Zusatzleistungen erhielten, in den Kanton Genf und Jura waren es gar 70% oder mehr. Die EL sind Teil der Sozialstiftung des Bundes staates, wie in einem AHV und IV Factsheet festgehalten.

Wohnen Sie z.B. zu Haus, werden für Singles 19 290 CHF pro Jahr und für verheiratete Paare 28 935 CHF als allgemeine Lebenshaltungskosten verbucht. Bei der Beantragung von Zusatzleistungen werden die gesamte Einkommens- und Finanzlage einer pflegebedürftigen Person eingehend geprüft. Im Falle von selbst genutzten Immobilien werden CHF 112'500 nicht als Vermögenswerte gemäss Informationsblatt betrachtet.

Im Einzelfall sind es 300'000 Franken - zum Beispiel, wenn ein Ehepartner im Haus und der andere im Haus oder Krankenhaus wohnt. Wie Martin Boos, Gesellschafter der Anwaltskanzlei Amatin Anwälte in Basel, erklärt, werden Spenden jedoch unbegrenzt bei der Ermittlung des Anspruches auf Zusatzleistungen mitberücksichtigt.

Praktisch ist es jedoch kaum möglich, Ihren Kinder eine Immobilie zuzuweisen und dann in die Firma zu ziehen, sagt Renato Suter, Abteilungsleiter Immobilien beim Finanzdienstleistungsunternehmen in Deutschland. Dies kommt aber, wie er erklärt, nur dann zum Tragen, wenn keine oder nur unzureichende Zahlungen geleistet werden.

Doch in der Realität geht es vor allem um den Fall, dass ein Elternteil für seine eigenen vier Wände zahlt. Für die Unterstützung von Angehörigen gilt in Art. 328 ZGB: "Wer unter guten Bedingungen wohnt, ist dazu angehalten, Angehörige in aufsteigender und abfallender Reihe zu versorgen, die ohne diese Hilfe in Bedrängnis wären.

"Wie es die Sozialhilfekonferenz (Skos) in ihren Leitlinien für die Gestaltung und Bewertung der sozialen Hilfe feststellt, sind die Erziehungsberechtigten in erster Linie selbstverantwortlich. Der Skos erklärt, dass jemand unter "günstigen Bedingungen" wohnt, wenn aufgrund seiner Einkommens- und Vermögenslage ein wohlhabender Lebensstil möglich ist.

Die Frage, ob jemand seine Familie ernähren muss, sollte nur dann überprüft werden, wenn die Einkommensziffern der in privaten Haushalten wohnenden Angehörigen über diesen Werten sind. Nach den Skos-Richtlinien ist ein Zuschuss von 250'000 Fr. für Einzelpersonen, 500'000 Fr. für Ehegatten und 40'000 Fr. pro Kopf vom steuerpflichtigen Einkommen abzugsfähig.

Nicht alle Kommunen unterliegen laut Aussage von Herrn Dr. J. Sauter den Skos-Richtlinien, aber in der Realität werden diese weitestgehend angewendet.

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