Wie Teuer ist ein Pflegeplatz im Altenheim

Was kostet ein Pflegeplatz in einem Altenheim?

Aber mit welchen Kosten muss man rechnen und welchen Teil des Preises muss man bezahlen? Alle Zimmer haben Anschlüsse für TV-Geräte. Die GIS-Gebühren sind bereits in den Übernachtungskosten enthalten. Der eine Teil wird von der Pflegeversicherung bezahlt, der andere von den Bewohnern. Wie viel kostet ein Pflegeplatz in einem Altenheim?

Aichach Altersheim

Das Einbettzimmer ist sehr großzügig geschnitten. Auf fünf Stockwerken sind die 119 Plätze für die Pflege (inkl. Kurzzeitpflege) verteilt. Die sechs Zweizimmerwohnungen sind für Ehen. In den Doppelzimmern befinden sich ca. 25, in den Zweizimmerwohnungen über 45 qm. In den Einzelzimmern und Zweizimmerwohnungen können Sie Ihre Möbel, Bilder und Souvenirs mitbringen. Einige Zimmer im Seniorenheim sind mit einem Waschtisch, WC, einer Wanne oder einer Duschkabine auf der gleichen Etage ausgestattet.

In jedem Stockwerk gibt es ein modern eingerichtetes Pflege-Bad. Das bedeutet, dass auch pflegebedürftige Menschen regelmässig gebadet oder geduscht werden können. Die Basisausstattung der Räume im Seniorenheim der AWO umfasst:

Wieso ist ein Pflegeplatz so teuer? Lokal (Augsburg)

Der Pflegeplatz in einem Altenheim ist mit mehreren tausend Euros verbunden. Der eine Teil wird von der Pflegeversicherung bezahlt, der andere von den Bewohnern. Warum hat niemand Zeit, sich intensiver um ältere Menschen zu sorgen, fragte die Leserschaft, die unsere Reportagen über die Aktion "Augsburg kultiviert" verfolgt hat. AWO-Geschäftsführer Eckard Rasehorn haben wir um eine Modellberechnung gebeten: "Miete" Der Mieter eines Seniorenheims bezahlt zunächst den Betrag, der der "Miete" für ein Haus entspr. ist.

Dazu gehören sowohl die Herstellungs- als auch die Bestandskosten in Gestalt von Abschreibungs- und Unterhaltskosten. Eine Bewohnerin oder ein Einwohner eines neuen Hauses bezahlt 15 bis 17 EUR pro Tag. Das sind etwa 450 EUR pro Monat (bei 15 EUR pro Tag). Übernachtung und Mahlzeiten Weitere 15 bis 18 EUR pro Tag sind an den Mieter zu zahlen.

Das bedeutet, dass er die Ausgaben für Haushalt und Küchen (Reinigung, Wäscherei, Verpflegung), einen Teil der Verwaltungs- und Verwaltungskosten sowie den Großteil der Materialkosten (Energie, Wasserversorgung, Elektrizität, Lebensmittel, etc.) übernimmt, ca. 520 EUR pro Monat. Die 970 EUR "Miete plus Unterkunft" stehen den "Hotelkosten" gegenüber.

"Woher soll ich ein Hotelzimmer für 32 Euros pro Tag mit Vollverpflegung und Bettwäsche bekommen", so er. Betreuungskosten Diese sind abhängig von der entsprechenden Betreuungsstufe. Sie übernimmt die Kosten für die Betreuung, aber auch das, was sonst noch für die Betreuung benötigt wird, wie z.B. Badewasser, Duschen, Einlegesohlen, Schutzhandschuhe, etc.

Der Durchschnittswert dieser Ausgaben liegt in der Versorgungsstufe I bei etwa 52 ?/Tag. Das sind 1560 Euros im Monat. Rechnet man die 970 EUR "Miete" und "Unterkunft und Verpflegung" hinzu, bedeutet das 2530 EUR für einen Pflegeplatz in der Pflegeklasse I. Die Zeit " Ich zahle so viel, aber die Krankenschwester ist nie lange bei mir", ist oft ein Verdacht der Heimbewohner.

Pro Pflegephase gibt es einen personellen Schlüssel, in der Pflegephase I ist dies 1:3, d.h. eine Krankenschwester steht für drei Hausbewohner in der Pflegephase I zur Auswahl. Aber auch eine Krankenschwester ist nicht 24 h am Tag tätig, sondern acht h am Tag, hat zwei Tage in der Woche frei, hat Ferien und ist manchmal erkrankt.

Rechnet man also die tatsächliche Jahresarbeitszeit in die durchschnittliche Tagesarbeitszeit um, so hat diese Betreuerin 4,37 Std. pro Tag. So werden dem Individuum 1,45 Std. zugeteilt. Doch selbst so lange wird der Arzt die Krankenschwester nicht sehen. Dazu gehören auch alle anderen Tätigkeiten und Termine - wie z. B. Dokumentationen, Vorbereitung, Besprechungen mit Medizinern, Verwandten -, die für das Pflegepersonal in allen Bereichen der Versorgung notwendig sind.

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