Wohnen für Demenzkranke

Leben für Demenzkranke

Wohnen in einer Demenz-Wohngruppe ist seit Jahren ein bewährtes Modell und wird in Deutschland zunehmend umgesetzt. Ist das Leben zu Hause zu schwierig oder für ältere und bedürftige Menschen nicht mehr zu bewältigen, gibt es verschiedene Wohnmöglichkeiten. Wenn ambulante und teilstationäre Leistungen, insbesondere bei fortgeschrittener Demenz, nicht mehr ausreichen, um den Verbleib in der eigenen Wohnung zu gewährleisten, kann es notwendig sein, in einer stationären Einrichtung zu bleiben. Mit dem Quartier Am Stadtgarten bietet die Wohngruppe für besonders gefährdete und hilfsbedürftige ältere Menschen eine ideale Wohn- und Betreuungsform. Für Demenzkranke, die noch zu Hause leben, sind Orientierung, Sicherheit und Wohlbefinden die wichtigsten Aspekte der Wohnraumgestaltung.

Zugänglichkeit für Demenzkranke

Demenzerkrankungen sind eine Krankheit, mit der die Bundesrepublik in naher Zukunft zu tun haben wird. Im Jahr 2050 werden schätzungsweise rund drei Mio. Demenzkranke in der Bundesrepublik wohnen (Link: PDF). Damit diese Menschen ein ganz normales Wohnen führen können, muss die Ferienwohnung behindertengerecht sein. Viele Menschen denken beim Thema Invalidität an einen Rollstuhlbenutzer.

Doch das Altern birgt auch viele Probleme - eine davon ist die Derenz. Demenzen sind eine neurologische Krankheit, bei der die Betroffenen ihre kognitiven und progressiven Eigenschaften einbüßen. Grundsätzlich gibt es zwei Phasen der Demenz: die Primärdemenz: eine unabhängige Krankheit, zu der diese Krankheit zählt. Sekundärdemenz: Die Konsequenz einer anderen Krankheit, z.B. der Parkinsonkrankheit.

Für die durch Demenzerkrankungen bedingten Beeinträchtigungen ist ein angepasster Lebensraum erforderlich, damit die Patienten weiter zu hause wohnen können. Die meisten Demenzpatienten wohnen zu Haus und werden von Verwandten versorgt. Für viele Menschen sind die eigenen vier Wände ein Orientierungs- und Erinnerungspunkt. Ein Umzug aus den eigenen vier Mauern, die in einem Haus gepflegt werden sollen, beraubt Demenzkranke dieser gewohnten Bekanntheit.

Besonders schwerwiegend ist der Rückzug der Bekanntheit bei Menschen mit Dementis. Verwirrung ist gleichbedeutend mit Desorientierung. Daher ist es keine angemessene Möglichkeit, diese Personengruppe ihres Lebensraums zu berauben, weil es für sie untauglich ist. Hierfür bietet Ihnen die Firma Setton eine große Bandbreite an Pictogrammen und Edelstahl-Schildern.

Mit den Hinweisschildern können Verwandte einem an Demenz leidenden Menschen anzeigen, wo es eine Treppe gibt, welcher Raum sich hinter einer Türe verbirgt und auf Gefährdungen hinweisen. Demenzkranke Menschen haben spezielle Anforderungen an ihren Lebensraum. Diese können eine Bedrohung für sich selbst oder andere Menschen sein - in der Regel unterbewusst. Ein vermindertes Temperaturgefühl kann dazu führen, dass sich Demenzkranke beim Bad anbrennen.

Abgesehen von diesen Problemen leidet der Demenzkranke unter dem klinischen Bild der älteren Menschen: Treppenstufen und Schwellwerte sind für ihn ein Hemmnis, das gleiche trifft auf die Treppe zu. Demenzkranke empfinden dagegen strukturierte oder reflektierende Fußbodenbeläge als Löcher oder Hindernisse. Markante Motive und Tapete sind oft für Ängste zuständig. Demenzpatienten können je nach Ausmass ihrer Erkrankung einfache Fertigkeiten verlieren.

Auch das Spülen der Toilette - eine einfache Arbeit für einen gesünderen Menschen - wird zum Thema. Zudem sind Demenzkranke oft an einer Orientierungsstörung erkrankt, so dass sie sich nicht mehr in ihrer gewohnten Umgebung auskennen. Eine große Schwierigkeit bei der Anpassung des Lebensraumes von Demenzkranken besteht darin, dass er so unscheinbar wie möglich sein muss.

Deshalb müssen bekannte Objekte beibehalten werden. Prinzipiell soll die Wohnflächenanpassung den Demenzpatienten folgende Vorzüge bieten: Erstens, die Möglichkeit, den Lebensraum anzupassen: Weil Demenzen, ihre Ursache und Folgen sehr verschieden sein können, muss die Adaption des Lebensraumes einzeln vorgenommen werden. Darüber hinaus gibt es große Differenzen zwischen den Beschwerden eines Alzheimer-Patienten und einer an Gefäßdemenzkranken.

Demenzkranke Menschen sind nicht in der Lage, sich selbst zu beurteilen und Gefährdungen frühzeitig zu erkennen. 2. Beweglichkeit und Bewegungsdrang können sich bei Menschen mit Demenz anders ausbilden. Dies betrifft besonders Trittstufen und andere Gefährdungen. Mit Hilfe dieser Tipps ermöglicht die Wohnraumoptimierung dem Menschen ein würdiges Dasein.

Mit der Schaffung eines behindertengerechten Lebensraumes für Demenzkranke können durchaus gewisse Belastungen einhergehen. Die Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen gewähren dafür eine Vielzahl von Fördermitteln. Demenzpatienten brauchen einen geeigneten Lebensraum, um ein weitgehend reguläres Lebensumfeld zu schaffen und ihren Pflegenden die tägliche Pflege zu vereinfachen. Mit diesen Verbesserungen ist ein gewisser Arbeitsaufwand verknüpft, der sich aber letztendlich sowohl für den Patienten als auch für seine Pfleger auszahlen wird.

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