Wohnen im Mehrgenerationenhaus Berlin

Leben in einem Mehrgenerationenhaus in Berlin

Mehr und mehr Menschen denken darüber nach, wie sie im Alter leben wollen (und können). Übersichtliche Informationen über Mehrgenerationenhäuser in und um Berlin-Reinickendorf. Leben in einem Mehrgenerationenhaus - die Idee dahinter ist, dass sich Alt und Jung gegenseitig unterstützen. Vor drei Jahren fand sie ihr Traumhaus im "Leuchtturm", einem Mehrgenerationenhaus inmitten des lebendigen Berliner Stadtteils Prenzlauer Berg. Der Startschuss für das "Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus" fiel erst Anfang März.

Leben im hohen Lebensalter - zu viele Menschen sind weniger allein

Nicht allein im hohen Lebensalter leben - das ist es, was viele Menschen wollen. Das ist nicht notwendigerweise die Lebensform, die die meisten Menschen im Sinn haben, wenn es um das Zusammenleben geht. Aber welche Möglichkeiten gibt es? Das Konzept des "Mehrgenerationenwohnens" präsentiert Ihnen das Unternehmen aus dem Hause RBBP. Der Begriff sagt alles: Mehrgenerationenwohnen bedeutet, dass mehrere Menschen in einem Wohnhaus oder einer grösseren Wohnung zusammenleben.

Großmutter kümmerte sich um das Kind, die zweite Hälfte kultivierte das Spielfeld und die Kleinen gaben allen das nötige Etwas. Es gibt eine ganze Serie von Wohnungsbauprojekten in Berlin, die nach einem ähnlichen Modell arbeiten. Zum Beispiel das Old School"-Projekt in Karlsruhe. Mehr als 60 Menschen haben dort seit 2007 gelebt, vom Säugling bis zum Pensionär.

Sie können die Vorstellung eines Mehrgenerationenwohnens in einer WG oder einem Wohnhaus durchsetzen. So gibt es in der "Alten Schule" in Karlsruhe Arbeitskreise für die Bereiche Gärten, Küche und Presse. Sechs der 21 Appartements sind auch für Behinderte geeignet und es gibt ein Kinderheim, in dem zehn behinderte Menschen leben, die aus unterschiedlichen Beweggründen nicht bei ihren Familien wohnen können.

"Mehrgenerationenhaus'' Wenn Sie unter dem Stichwort "Mehrgenerationenhaus'' recherchieren, finden Sie im Netz oft Begegnungspunkte oder -orte, die jedoch kein Gemeinschaftsleben mit einbeziehen. Es werden jedoch oft Freizeitangebote und handfeste Hilfen angeboten, die eine wesentliche Unterstützung für Ältere sein können. netzwerk-generationen. de - "Leben in Gemeinschaft" "Von der Idee zum Gemeinschaftshaus " wohnportal-berlin. de/alteschule - Wohnungsprojekt "Alte Schule" Die Wohnungsgesellschaft ist an zwei Orten in Berlin Mehrgenerationen-Wohnen tätig.

Damit geht die "Alte Schule" bereits einen Schritt in die dritte Generation des Mehrgenerationenwohnens, in die gewisse Personengruppen wie z. B. Demenzen oder Menschen in der Endphase des Lebens integriert werden können. "Aber das erfordert fachliche Unterstützung", sagt Dipl.-Ing. für Städtebau der Netzwerk-Agentur "GenerationenWohnen" sinngemäß. Also geht es nicht immer nur um das "gesunde Alte".

Wer aber Unterstützung braucht, sollte herausfinden, was das Wohnungsprojekt in dieser Beziehung leisten kann - ob es beispielsweise gewisse Service-Einrichtungen wie einen Pflegeservice in der Naehe gibt. "Der überwiegende Teil derjenigen, die sich für Mehrgenerationenwohnen interessieren und die wir betreuen, sind zwischen 55 und 65 Jahre alt", sagt sie.

Dies ist das Zeitalter, in dem Sie noch an Ihrem Wunsch, im hohen Lebensalter zu wohnen, mitgestaltet werden. Wem eignet sich Mehrgenerationenwohnen? Nahezu alle Mehrgenerationen-Wohnungsprojekte wurden von Einzelpersonen oder Gruppierungen initiiert, die dann einen Sponsor oder ein Architektenbüro suchten, um ihre Ideen durchzusetzen.

Wer in einem solchen Vorhaben leben will, muss sich an der Planung beteiligen und eigene Einfälle mitbringen. "Auch sie sollen aufgeschlossen und hilfsbereit sein, sagt der langjährige Mitarbeiter des Sozialwerkes Berlin e. V., der sich mit anderen Lebensformen im hohen Lebensalter auseinandersetzt.

Es ist nicht ganz wie in der großen Familie, sagt er. 50 % aller Menschen in Berlin sind alleinstehend. Auf der einen Seite entsteht dadurch das Erfordernis der Gemeinsamkeit. Aber für diejenigen, die dazu in der Lage sind, kann Mehrgenerationenleben eine wahre Wohltat sein. Die jungen Angehörigen werden von den älteren Menschen erleichtert, die sich um die Kleinen kümmern oder ihnen bei ihren Aufgaben mithelfen.

Ältere Menschen können beim Einkauf, bei gewissen Hausarbeiten oder bei der Benutzung des Computers mithelfen. "Viele ältere Menschen helfen, wenn sie eine Vorauszahlung leisten, damit sie später besser helfen können", sagt er. Die Mehrheit der Mehrgenerationenwohnungen in Berlin sind Mehrfamilienhäuser. Denn vor gut zehn Jahren hat das Bundesland Berlin die Förderung des Wohnungsbaus fast vollständig aufgegeben.

Hier ist seit 2012 "mehr Bewegung", sagt Frau Dr. med. Sabine A. Zimmermann. Bei den Appartements in der "Alten Schule" handelt es sich um Mietwohnungen mit einem Preis pro Quadratmeter von rund fünf Euros. Ältere Menschen können nicht mehr allein zurechtkommen: Sie sind auf Unterstützung beim Ankleiden, Wäschewaschen, Essen und Trinken angewiesen. ýber Pflegegesetze, Betreuungsmöglichkeiten, Wohnmodelle, Demenzen, Hilfen für Verwandte und vieles mehr zum Themenkomplex Altenpflege hat das Unternehmen für die Pflegebedürftigen und ihre Familienangehörigen ein eigenes Dokument erstellt.

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