Wohnen in Hamburg

Leben in Hamburg-Wilhelmsburg

Wo in der Stadt ist das möglich. Wenn ein bestimmtes Datum angegeben ist, können Sie die Wohnung zur angegebenen Zeit besichtigen. Es ist keine Registrierung erforderlich. In Ausnahmefällen können sich die Termine auch kurzfristig ändern. Haferkamp bietet eine große Auswahl an attraktiven Mietwohnungen in Hamburg.

Leben in Hamburg-Wilhelmsburg

Vor vier Jahren, als Simone Déimel und seine Ehefrau Säbel den Sturz aus dem bürgerlichen Winterhuder über die Elben wagte, fragten ihre Freunde: "Was, du wagst es, nach Wilhelmsburg zu gehen?" Simone Déimel lacht: "Und jetzt sagt man: In einem der Gebäude der International Building Exhibition (IBA), die zwischen 2006 und 2013 in der Wilhelmsburger Innenstadt stattfand, lebt die Deimelfamilie.

Von ihrem Appartement aus blicken sie unmittelbar auf den neuen Park, der nun Gäste aus ganz Hamburg auf die grösste besiedelte Fluss-Insel in Europa anlockt. Die anderen " Insel-Pioniere ", wie der Künstler in unmittelbarer Nähe ihres "Smart Pricehouse ", einem neuartigen Holzgebäude, lebt, wie der Künstler seine ganze Familie und die anderen waghalsigen Menschen nannte.

Das ist die schöne Lage und die gute Verbindung zur Stadtmitte, die man von hier aus in zehn Autominuten mit der S-Bahn erreichen kann, auf die Deimel' Freundinnen und Freundinnen neidisch sind. Aber vor allem ist es der Kaufpreis: Die kleinen Familien haben 2.900 EUR pro qm für ihre neue fast 120 qm große Wohnfläche aufgewendet - sonst gibt es nur eine Kernsanierungswohnung im überheizten Wohnungsmarkt der Hansestadt. 2.900 EUR pro qm.

Zu Beginn des Millenniums machte Hamburg den "Sprung über die Elbe" zu einem zentralen Ziel der Stadtplanung. Die Hängeinsel war aber auch dafür bekannt, dass kein einziger Schüler mit Deutsch als Fremdsprache im Unterricht sass. Die Wilhelmsburger waren nicht nur geografisch über Jahrzehnte vom übrigen Stadtgebiet getrennt.

Bereits Ende des neunzehnten Jahrhundert beherbergten die Bürger Hamburgs die oft armen Emigranten, die aus dem Elbhafen Hamburg auf die Elbe kamen. Nachdem viele Menschen aus Wildhelmsburg nach der katastrophalen Flut im Jahr 1962 ihre Heimat verlassen hatten, schlossen die Immigranten die Lücke. Gerade dieser angeblich schwere gesellschaftliche Mix macht die Unternehmerfamilie zögerlich, ob sie dauerhaft in der Gemeinde bleibt: "Wir haben es hier im Augenblick sehr gemütlich.

Ich bin mir aber nicht ganz so sicher, ob wir unsere kleine Schwester hier zur Schule bringen sollen", sagt der unweit der St. Paulier Reykjaviks aufgewachsene Senner.

Mehr zum Thema