Wohnformen im Alter Vorteile und Nachteile

Vor- und Nachteile des Lebens im Alter

Die Vor- und Nachteile sind hier für jeden einzelnen Bewohner der Wohngemeinschaft spürbar. Der Lebensstil einer Wohngemeinschaft existiert heute in verschiedenen Lebenssituationen. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wohnformen gilt es abzuwägen, um die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden. Vor einer Entscheidung ist es hilfreich, die Vor- und Nachteile der aktuellen Wohnform abzuwägen und eine sorgfältige Finanzplanung vorzunehmen. Ältere Menschen ziehen immer öfter gemeinsam in eine Wohnung und leben wie eine Familie in einer Seniorenwohnung.

Wohnraum im Alter - Normalwohnen

Mehr als 90 Prozent aller Menschen über 65 Jahre wohnen in ganz gewöhnlichen Mehrfamilienhäusern. Die meisten von ihnen möchten diese Lebensform so lange wie möglich beibehalten. Nach dem dritten Seniorenbericht der deutschen Regierung wünschen sich rund 90 Prozent der 70 bis 85-Jährigen dies (BMFSFJ 2001:254). Auch ältere Menschen, die bereits hilfs- und betreuungsbedürftig sind, gehen davon aus, dass sie eines Tages in ein neues Zuhause ziehen werden (Schneekloth/Wahl 2005:85).

Nach einer Studie von Infratest Socialforschung aus dem Jahr 2005 sind rund sieben Prozentpunkte der Älteren in privaten Haushalten auf Pflege angewiesen, weitere 14 Prozentpunkte auf Haushaltshilfe. Der Betreuungsbedarf der unter 80-Jährigen weicht jedoch erheblich von dem der sehr alten Menschen ab. Zwar sind nur vier Prozentpunkte der unter 80-Jährigen Pflegebedürftigen, der korrespondierende Prozentsatz der über 80-Jährigen beträgt aber bereits jetzt fast 20 Prozentpunkte.

Addiert man den Bedarf an Pflege und Betreuung, sind nur noch 15 Prozentpunkte der unter 80-Jährigen nicht mehr in der Lage, ein eigenständiges und unabhängiges Wohnen ohne Fremdhilfe zu ermöglichen, während die über 80-Jährigen beinahe die Hälfe erreichen (46 Prozent). Vgl. auch Tab. 1: Hilfs- und Betreuungsbedarf von älteren Menschen in privaten Haushalten (in %) in der Bildgalerie.

Weil die Anzahl der Älteren jedoch viel geringer ist als die der so genannten "jungen Alten" (65 bis 79 Jahre), sind die sehr hilfs- und betreuungsbedürftigen älteren Menschen mengenmäßig weniger wichtig als die der jugendlichen Altersgruppen. Vgl. auch Tab. 2: Hilfs- und Betreuungsbedarf von älteren Menschen in privaten Haushalten (in Tausend) in der Bildgalerie.

In privaten Haushalten nutzt ein Großteil der Patienten eine Laufhilfe (59 Prozent) oder einen Kinderrollstuhl (38 Prozent). Vierundzwanzigprozentige brauchen ein Krankenhausbett. In den Sanitär- und Erschließungsbereichen ergab eine Studie in Nordrhein-Westfalen die meisten Defizite - d.h. wo Treppenstufen, Türschwellen und hoher Zugang zu Bade- und Duschwannen als Hindernis für Ältere bekannt sind (siehe Tab. 3 in der Bildergalerie).

In Deutschland gibt es seit der Hälfte der 80er Jahre zahlreiche Maßnahmen, um den Wohnungsbestand an die Erfordernisse der älteren Menschen anzupassen. Bei zwei Dritteln der Befragten geht es entweder um Änderungen an der Ausrüstung oder um den Gebrauch von Hilfsstoffen (siehe Tab. 4). Nach Angaben der Wohnungsberatungsstelle München-Milbertshofen betrugen die Ausgaben im Jahr 2001 in 57% und in 32% der Fällen zwischen 500 und 2500 EUR.

In einigen Städten und Kreisen werden zusätzlich Wohnraumanpassungsmaßnahmen für einkommensschwache ältere Menschen gefördert. Die Möglichkeiten eines Senioren, sich professionell über die Anpassung an neue Wohnverhältnisse zu informieren, sind jedoch in Deutschland sehr vielfältig (siehe Tab. 5). Selbst wenn noch erheblicher Anpassungsbedarf in Bezug auf die strukturellen Eigenschaften des bestehenden Wohnungsbestands besteht, deckt dieser oft die Bedürfnisse der Älteren in gesellschaftlicher Sicht sehr gut ab.

Bei 48 und 24% der hilfsbedürftigen Menschen in privaten Haushalten kommt es zu kognitiven Einbußen. Diese Art des Wohnens kann neben den Vorzügen des eigenen Wohnens auch Nachteile in Bezug auf die gesellschaftliche Eingliederung und die Möglichkeit der Unterstützung mit sich führen. Aber es gibt auch andere, die unter Einsamkeit und wenig Zugriff auf professionelle und informelle Unterstützung haben.

Künftig ist zu befürchten, dass die Anzahl dieser Menschen zunehmen wird, weil immer weniger Ältere immer weniger und die wenigen auch weniger in der Umgebung leben werden. Beispielsweise werden 92% aller betreuungsbedürftigen Menschen in privaten Haushalten regelmässig von ihren Verwandten unterstützt. Immerhin 62% leben mit ihrer Bezugsperson im selben Haus.

8% wohnen im selben Gebäude und 14% wohnen nur zehn Gehminuten entfernt. Bei neun Prozentpunkten derjenigen, die über eigene Mitarbeiter verfügten, werden diese von Anwohnern, Verwandten und Verwandten betreut. Im Jahr 2002 waren beispielsweise wesentlich mehr Kinder an der Pflege ihrer Kinder beteiligt als 1991, und auch der Prozentsatz derjenigen, die Hilfeleistungen erbringen, ist gestiegen (siehe Tab. 6).

In Anbetracht der hohen Aufwendungen für fachliche Hilfs- und Betreuungsleistungen bei gleichzeitiger Erwartung eines sinkenden Einkommens der älteren Menschen wird es immer bedeutender, die informellen Unterstützungsnetzwerke für Menschen ohne Angehörige und Bekannte zu erweitern und zu verstärken. Es wird sich immer um eine Verbindung aus einer einfachen Hilfsmittelvermittlung und einem Angebote bei kontaktfreudigen Begegnungen handeln, die einer Einsamkeit der älteren Menschen zuwiderlaufen.

Deutlich weniger aufsehenerregend als stilvolle Neubauten sind die Ideen und Vorhaben zur Sanierung der älteren Menschen im Haus. Diese sind jedoch für die Lebensumstände der älteren Menschen am quantitativsten und bedürfen daher besonderer Beachtung. Die Besserung des Wohnungsbestandes hat direkte Auswirkungen auf die Forderung nach besonderen Wohnformen im Alter.

Um so mehr Wohnraum bedarf es für ältere Menschen im regulären Bestand, umso weniger wird die Forderung nach speziellen Wohnformen für ältere Menschen bestehen. 1996 gründet sie das Amt für Sozialraumforschung und Consulting in Hanover mit dem Schwerpunkt "Wohnen im Alter". Berlin -based by Berlin -based by Berlin -based by Berlin -based by Berlin -based by Berlin -based by Berlin.

Berlin -based by Berlin -based by Berlin -based by Berlin -based by Berlin -based by Berlin. 2004: Living and dwelling in old age. kmfsfj (2001): Bundesfamilienministerium, Seniorinnen und Seniorinnen, Frau und Jugend: Dritter Nachhaltigkeitsbericht. Das ist das Ergebnis von INFRATEST Sozioökonomie ( "Infratest Sozialforschung", 2003): Hilfs- und Betreuungsbedürftige Menschen in privaten Haushalten in Deuschland. 2002, Kurzbericht, Muenchen. Nordrhein-Westfalen (2004): Im Alter zu Hause sein - ein Baustein für die Wohnwirtschaft.

Saaup, Wilhelmshaven (2001): Senioren im Bereich Betreutes Leben, Ri.

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