Wohnprojekt Münster

Wohnbauprojekt Münster

Wohnbauprojekte erfordern eine Änderung der Zuteilungspraxis für Grundstücke und Liegenschaften. Lieber Bürgermeister Markus Lewe, erschwingliche Wohnungen sind in Münster knapp - die meisten Parzellen und Wohnungen werden an Investoren übergeben. Parzellen wie die Konversionsgebiete in Gievenbeck und Gremmendorf ermöglichen die Vermarktung von zwei großen Arealen in kleinem Umfang. Wohnbauprojekte und Montagen können hier ihre besondere Qualität zeigen: Langfristige Erhaltung von erschwinglichem Lebensraum, da Montagen und Montagen nicht auf Rendite orientiert sind.

Versammlungen und Wohnbauprojekte haben andere Wohnkonzepte, die zum Beispiel auf intergenerationelles, integriertes und integriertes Wohnen abzielen. Wohnbauprojekte und Versammlungen setzen sich in vielerlei Hinsicht für eine offene, bunte und respektvolle Zusammenarbeit ein, auch in den Wohnvierteln, in denen sie leben. Um Wohnbauprojekte und Gebäudegruppen entwickeln zu können, müssen bei der Grundstücks- und Immobilienvergabe Besonderheiten beachtet werden:

In der derzeitigen Praxis der Vergabe von städtischen Grundstücken werden diese Erfordernisse in keiner Form berücksichtigt und müssen daher angepasst werden. Es gilt auch, dass Wohnungsinitiativen nur über die Medien oder über den persönlichen Kontakt erfahren, dass Immobilien auf dem Immobilienmarkt sind - und nur dann, wenn sie bereits zugeteilt wurden. Im nichtöffentlichen Sektor fallen in Münster wesentliche Vorentscheidungen in der Auszeichnungspraxis.

Als Bürger* der Landeshauptstadt Münster verlangen wir eine Abkehr von der Hinterhofpolitik, vollständige Offenheit der Verwaltungsentscheidungen und eine wirkliche, offene Beteiligung im Vorhinein. Bei der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Behörden und Wohnungsbauprojekten gibt es seit langem gute Erlebnisse in anderen Metropolen, von denen auch Münster profitieren kann. In Tübingen zum Beispiel, mit seinen rund 85.000 Bewohnern, ist die modulare städtebauliche Entwicklung zu einem Grundkonzept geworden.

In der Öffentlichkeit wird Münster für seine Ordnung zur gesellschaftlich gerechten Landnutzung gelobt und geehrt. Statt konsequenter Zukunftsfähigkeit steht aber nach wie vor der Flächenverkauf an privatwirtschaftliche und profitorientierte Anleger im Vordergrund. Genau diese AkteurInnen sollen Sozialwohnungen gestalten, obwohl sie Wohnungen in Münster zu Spitzenpreisen anbieten können.

Die Investoren sind allenfalls 25 Jahre an die Bedingungen der Wohnbauförderung geknüpft, danach können sie die Wohnungen zu normalen Marktmieten vermarkten. So könnte Münster zum Beispiel seine Fläche und Immobilie an bereits strukturierte Projekte ausliefern, die eine Ertragsorientierung ausschließen und die Mietpreise gering bleiben. Es wäre auch möglich, städtisches Land unter Erbbauberechtigung zu verteilen - eine lange und bewährte Methode in Großstädten wie Amsterdam.

Selbst Wohnprojektgruppen mit geringerem Beteiligungskapital haben durch die Gewährung von Erbbaurechten eine reelle Realisierbarkeit. Land bleibt im Besitz der Stadtverwaltung und ist nicht Gegenstand von Spekulationen. Bei der Auftragsvergabe muss generell darauf geachtet werden, dass die Fristen für das soziale Engagement so weit wie möglich verlängert werden. In Freiburg im Breisgau wurde zum Beispiel eine Prämienpraxis mit Bonuspunkten für lange Bindungszeiten aufgebaut, die den strukturellen Nachteil von Sozialwohnungsprojekten überwindet.

Eine sofortige und konsistente Änderung der Auftragsvergabepraxis wird gefordert: Alle verfügbaren Grundstücke werden genossenschaftlichen, gemeinschafts- und gemeinwohlorientierten oder solidarischen, selbstverwalteten Gebäudegemeinschaften vorgezogen, die das Bestreben haben, nachhaltig bezahlbaren Wohnbau zu realisieren die Ermäßigungen für längerfristige soziale Verpflichtungen oder spezielle nachbarschaftliche und gemeinnützige Konzeptionen zu gewähren.

Eine Einräumung von Baugrundstücken mit Erbbaurechten muss immer möglich sein. Das Beschaffungswesen muss offen und durchsichtig sein. Es gibt gute Verbindungen und Erfahrung aus anderen Orten, die wir gerne in unserer Heimatstadt einbringen. Für die Bewohner*in den Wohnprojekten: Verbände und Wohnprojektinitiativen:

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