Wohnung mit Loggia

recessed balcony

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Eine Loggia (aus dem Italienischen) ist in der Baukunst ein Platz in einem Bauwerk, der sich durch Gewölbe oder andere Bauten nach außen auftut. Im Erdgeschoss bilden sie einen Übergang zwischen Außen- und Innenbereich, im Obergeschoß dienen sie als Verbindungsflur oder Terrasse. Der Begriff Loggia wird in der Baukunst vor allem für die offenen Säle oder Flure benutzt, die sich durch ein italienisches[1] Designzeichnen.

Vorbild sind die typischen Rundbogenloggien der ital. Loggias in dieser Gestalt findet man auch in der restlichen europäischen Architektur der Wiedergeburt, später auch in einer ähnlichen Gestalt im Bereich des Barocks, der Klassik und des Historizismus. Die Loggia überlappt sich mit einigen anderen Architekturbegriffen. Man kann es größtenteils mit dem englischen Ausdruck für die" Laube" gleichsetzen;[2] eine als Durchgang verwendete Loggia kann daher auch als Arkade oder Empore bezeichnen.

Typisch ist das Design einer Spielhalle oder eines Arkades, aber gelegentlich werden auch Porticoes oder Porticoes mit geraden Balken als Loggia genannt. Die Loggia befindet sich im Gegensatz zu einem Säulengang innerhalb der Gebäudelinie, so dass sie nicht aus der Gebäudekubatur herausragt. Schon seit der Wiedergeburt Italiens werden Logen vor allem in prestigeträchtigen Bauten verwendet.

Loggias steht damit funktionell in der Überlieferung antiker Portikus, die als längliche Portikus auch zwischen Außen und Innen vermitteln. In den 19. und 20. Jahrhunderten findet man oft Logen an den Strassen- oder Gartenfronten von Häusern und Spitälern. Die Loggia kann im Obergeschoß einen Verbindungsweg zwischen den Gebäudeteilen darstellen und/oder einen Aufenthaltsort an der Frischluft bereitstellen.

Die Loggias wurden auch als unabhängige Säle konzipiert. Berühmt es Beispiel ist die 1382 fertig gestellte Loggia di Lanzia di Lanzia in Firenze, die für die öffentlichen Anlässe in der Republik verwendet wurde. Auch die Loggia del Mercatosuovo, die auch in Firenze liegt, wird als Marktplatz benutzt. In der 1840 erbauten Münchner Feldherrnhalle wird die Loggia di Lanzia nachgestellt.

In Wohngebäuden vom Ende des 19. Jahrhunderts, vor allem in urbanen Mehrfamilienhäusern, wird eine gewisse Art der Außenbestuhlung als Loggia bezeichne. Die Loggia weicht dabei vom Südbalkon und dem Südbalkon (Balkon) dadurch ab, dass sie hinter die Gebäudelinie springt, d.h. innerhalb der Gebäudekubatur ist. Die Benutzung ist die gleiche wie die des Balkons und deshalb ist es in der Regel Teil einer Einzelwohnung und wird vorwiegend zum Wohnen im Außenbereich genutzt.

Die Loggia ist im Gegensatz zum Südbalkon durch den Ober- und Seitenabschluss besser vor Witterungseinflüssen geschützt und sorgt zugleich für eine größere Beschattung der dahinter liegenden Wohnbereiche. Im Gegensatz zu den geschichtsträchtigen Loggias Italiens ist eine Konstruktion mit Rundbogen und Stützen im Wohnbau nicht mehr charakteristisch, die Einschnitte der Fassade können in jeder beliebigen Gestalt vorgenommen werden.

Bei hochwertigen Mehrfamilienhäusern um 1900 erscheinen oft Logen, Balkons und Erker neben einander und in Verbindung auf einem Bau. Aber auch in heutigen mehrstöckigen Mehrfamilienhäusern, die in der Regel als einfacher rechteckiger Einschnitt in der Fassade gestaltet sind, werden oft Logen verwendet. Schnitte im als freie Sitze ausgeführten Verdeck können auch als Loggia (Dachloggia, auch negative Gaube genannt) bezeichnen werden.

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