Zensus 2014

Volkszählung 2014

2014: Bevölkerungsaktualisierung basierend auf der Volkszählung von 9 Volkszählung 2011 - Wissen, was morgen zählt. Büro - Geschäftsverteilung - Abteilung II - Allgemeine Finanzfragen, Statistik und Volkszählung. Finanzielle Fragen, Statistiken und Volkszählung. Das hieraus abgeleitete Verfahren für die Volkszählung 2011 ist unter Berg/Bihler 2011 und Berg/ beschrieben. Die Modernisierungsideen im Hinblick auf die geplante Volkszählung 2021 sollen vorgestellt werden.

Volkszählung 2011: Resultate zu Haushalt und Familie verfügbar

Zum Beispiel gab es am 10. September 2011 rund 1,1 Mio. Privathaushalte. Fast jeder dritte Hausbesitzer hatte ein Paar ohne Kind (rund 350 000) und jedes fünfte Paar mit Kind (rund 241 000). Bei den Single-Haushalten handelte es sich um rund 418.000 allein erziehende Eltern, mit wesentlich mehr allein erziehenden Frauen (rund 81.000) als allein erziehenden Eltern (rund 14.000).

Zweidrittel dieser Ehepaare wohnten in ihrem eigenen Wohnhaus oder in ihrer Wohnung auf einer durchschnittlichen Fläche von 106 m2 mit 5,1 Zimmern. Bei der Volkszählung 2011 wurden alle Wohnräume, Schlafzimmer und geschlossene Küche in die Zimmer einbezogen. Rund die Haelfte der kinderlosen Ehepaare wohnte im eigenen Zuhause und hatte eine Wohnflaeche von rund 86 m2, verteilt auf 4,4 Zimmer.

Die Haushalte von allein erziehenden Eltern hatten im Durchschnitt 83 m2 mit 4,4 Zimmern zur Auswahl, ein drittel der allein erziehenden Eltern lebten in ihren eigenen vier Mauern. Alleinstehende lebten häufiger in ihren eigenen Häusern zur Vermietung, was einem Prozentsatz von 22% entspricht. Außerdem hatten sie die kleinste Wohnung mit 62 m2 und 3,3 Zimmern im Durchschnitt.

Ältere Menschen leben öfter zu Hause als alleinstehende. Mit 72 m2 Wohnraum und 3,9 Zimmern hatten sie jedoch geringere Wohnflächen als Eineltern. Ehepaare mit Kinder in allen Bezirken und Kreisen hatten zum Zeitpunkt der Volkszählung die grössten Apartements. Die meisten von ihnen leben in ihren eigenen vier Wänden. Ja. Die Kleinstwohnungen bewohnten Single-Appartements, die auch die seltenste in ihren eigenen vier Wände waren.

Zwischen Halle und Magdeburg und den Bezirken und der Kreisstadt Dessau-Roßlau gab es deutliche Abgrenzungen. In Halle und in Magdeburg lag der Hausanteil von Ehepaaren mit Kindern, die in einer Wohnanlage oder einem eigenen Wohnhaus leben, bei rund 33 bzw. 40 Prozent. In Dessau-Roßlau waren es knapp 56Prozent.

An der Spitze lagen die Kreise Börde und Salzwedel mit einem entsprechenden Marktanteil von ca. 76 Prozent. Im Vergleich dazu verfügten die Haushalte in Halle und Magdeburg auch über wesentlich geringere Wohnflächen. Beispielsweise war eine Durchschnittswohnung in Halle für Ehepaare mit Kindern 95 m2 groß und hatte 4,6 Zimmer, in Magdeburg war sie nur wenig grösser (rund 97 m2 mit 4,7 Zimmern).

Im Gegensatz dazu wohnten Ehepaare mit Kindern in Appartements mit einer durchschnittlichen Größe von 118 m2 und 5,5 Zimmern in der Altmark von Salzwedel. Auch sonst waren Halle und Magdeburg die Metropolen der Superlative. 2. Mit 45,5 bzw. 46,3 Prozentpunkten hatten sie den höchsten Anteil an Single-Haushalten, mit einem Bundesdurchschnitt von 37,1 Prozentpunkten. In Halle und Magdeburg wurden mit 14,4 und 15,2 Prozentpunkten weniger häufig als in den Bezirken und der Kreisstadt Dessau-Roßlau Familien mit Kindern gefunden.

Hierzulande waren es durchschnittlich 21,4 Prozentpunkte. Der geringste Prozentsatz der Haushalte mit verheirateten Paaren wurde ebenfalls in beiden Städten gefunden (33,2 bzw. 34,4 Prozent). Hierzulande waren es 43,8 Prozentpunkte. In fast jedem zweiten Haus gab es Pärchen. Bei mehr als jedem vierten Hausrat gab es ein Paar mit Kindern und etwa jeder fünfte Hausrat war ein Drei-Personen-Haushalt.

Der Gesamtanteil belief sich hier auf 4,6 Prozentpunkte, verglichen mit nur 2,7 Prozentpunkten im Inland. Der Stadtteil Stendal hatte mit 9,4 Prozentpunkten den größten Einzelhaushalt. Im Bundesdurchschnitt waren es 8,4 Prozentpunkte. Den größten Teil aller Paare ohne Kind hatte der Kreis Mansfeld-Südharz (33,5 Prozent).

Der Bundesdurchschnitt betrug dagegen 31,1 Prozentpunkte. Im Volkszählungsarchiv des Amtes für Statistik des Landes und des Landes können alle Angaben einzeln unter https://ergebnisse.zensus2011. abgerufen werden.

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