Zuzahlung Pflegeheim 2017

Zuschlag für Pflegeheim 2017

Übernachtung/Verpflegung, 17,76 ?, 540,26 ?. Subtotal, 56,29 ?, 1.

712,34 ? abzüglich Pflegefondsanteil, 4,11 ?, 125,00 ?. Auch die Bedingungen, unter denen sich die Menschen in Pflegeheimen an den Kosten beteiligen müssen, haben sich geändert. In Thüringen beispielsweise ist die Zuzahlung für Pflegekosten mit knapp 250 Euro pro Monat am niedrigsten. Das System wird sich hier ab 2017 ändern.

Kurzzeitbetreuung & Tagesbetreuung - Eine spürbare Erleichterung für Pflegehelferinnen.... Frau Schmidt

Das vorliegende Werk wendet sich daher an Pflegeeltern und Pflegehelferinnen, die auf der Suche nach einer sinnvollen Erleichterung sind. Alles, was Sie über die beiden Betreuungsformen wissen müssen, finden Sie in den Unterrichtsstunden im Lehrbuch. Von der ersten Stufe, der Suche nach dem passenden Pflegeservice, bis zum Check-in Ihres Patienten in geeigneten Räumlichkeiten, führt Sie dieser Leitfaden an die Seite.

In der kompakten Anleitung erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie ergreifen können und was Sie berücksichtigen sollten. Wie Sie das Optimum für Ihre Familie erreichen, erfahren Sie bei uns von Frau Engel. Außerdem verpassen Sie keine staatliche Unterstützung und erhalten somit zugleich wirtschaftliche und geistige Unterstützung für die Pflege. Wem die praktischen Erfahrungen mit Hilfe verschiedenster Pflegehilfsmittel wichtig sind, der kann sich hier am besten auskennen.

In diesen Leitfaden fliessen sowohl eigene Erlebnisse als auch vielfältige Hinweise ein. Was muss ich tun, wenn ich pflegebedürftig bin? Von der Serie "Care & Provision COMPACT by Angelika Schmidt - Wissen in 45 Minuten".

Versorgungsreform bringt völlig neue Schwierigkeiten mit sich

Zu einem Vortrag eine Woche vorm Weihnachtsfest war Frau Dr. med. Ute Mayer eingeladen - in das Pflegeheim in Bremen, wo ihr Familienvater zuhause ist. "Man sagte mir, dass ich im Monat November einen höheren Pflegestatus beantragen müsste", sagt sie, "sonst hätte man mir gesagt, dass wir ab 2017 Forderungen verlieren würden.

Ganz im Gegenteil: Hätte sie ein Upgrade schnell angemeldet, hätte sie im Monat Januar 600 EUR aus eigener Tasche an ihr Haus zurückzahlen müssen. Der anders genannte Wissenschaftler geht davon aus, dass die Anlage die große Verunsicherung, die derzeit durch die Anfang des Jahres in Kraft getretene Betreuungsreform entsteht, zu ihrem Vorteil ausnutzen wollte.

Zum Schaden zahlender Gäste. Derzeit sorgte die Gesundheitsreform im ganzen Bundesgebiet für Aufsehen. Abermillionen von Menschen, die pflegebedürftig sind, kommen in das Heim, um ihre Pflege in Pflegestufen umzuwandeln, was zu weiteren Zuschlägen für ihren häuslichen oder stationären Betreuungsdienst führt. Abermillionen Bundesbürger, die eine Privatzusatzversicherung abschließen, haben inzwischen von ihren Versicherungen gelernt, dass ein Teil der Prämien deutlich anwachsen wird.

Seit dem Inkrafttreten der großen Gesundheitsreform von Gesundheitsminister Dr. med. Hermann Größen (CDU) sind rund drei Monate vergangen. Ein Rundum-Paket zur Verbesserung der Betreuung der rund 2,8 Mio. Menschen, die im Lande pflegebedürftig sind: Statt drei Versorgungsebenen gibt es jetzt fünf Versorgungsebenen. Demenz gilt als Ursache für einen Pflegebedarf.

Wer von einer Pflegestufe in die nächste gleitet, also mehr Unterstützung braucht, sollte nicht mehr viel mehr dafür bezahlen müssen. Ein Platz in einem Heim in der Bundesrepublik ist im Durchschnitt etwas teurer als 3.000 EUR, und die Haelfte davon bezahlt man etwa selbst.

Bisher muss man als betreuungsbedürftiger Mensch jedoch wesentlich mehr bezahlen als ein Hausbewohner, der nur wenig Unterstützung brauch. Infolge der Umwandlung werden die Fördermittel der Pflegeversicherung für die Pflegebedürftigen in der Stationärversorgung gekürzt: So gibt es in der Versorgungsstufe 2 (bisher Versorgungsstufe 1) nur noch 770 statt 1064 EUR.

Im Gegenzug erhält man in Pflege Stufe 4 (vor Pflege Stufe 3) statt bisher 1612 jetzt 1775 EUR. Pflegefachleute, Gesundheitspolitik und Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig, dass die Gesundheitsreform für die Beteiligten weitgehend bedeutungsvoll ist. Jetzt aber werden die ersten unerwünschten Wirkungen deutlich - zum Schaden von betreuungsbedürftigen Patienten und Kranken.

Das soll auch in einigen der rund 13.000 Pflegeeinrichtungen des Landes im Rahmen der Gesundheitsreform geschehen. Wenigstens mehrere Krankenpflege- und Familienverbände sind dabei. In einer der grössten Interessengruppen, der Bonner Bürgerinitiative für die Zukunft, kontaktieren uns derzeit Verwandte, die ständig auf der Suche nach Beratung sind: "Wir haben festgestellt, dass im Laufe der Umsetzung neue Berechnungen durchgeführt und die Gebühren oft angehoben wurden", sagt Vereinssprecher Dr. med. David Schröll.

"Man hat das Gefuehl, dass die eigentliche beabsichtigte Erleichterung von der Pflege weggefressen wird", sagt er. Ökonomen glauben auch, dass es möglich ist, dass viele Haushalte die Umwandlung für Preiserhöhungen in Anspruch genommen haben, von denen einige erheblich waren, und dass dies die Erleichterung auffressen wird, die sich die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen erhofften.

Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass viele Hausbetreiber längst nicht mehr mit den Krankenkassen und den Behörden verhandeln, mit denen sie die Tarife für ihre Häuser aushandeln. Andererseits müssen Hausbewohner und ambulante Betreuer nun mehr darauf achten, dass sie auch wirklich das erhalten, wofür sie zahlen, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Wagner und BIVA-Experte Karl Friedrich Bröll.

Weil jetzt, wo eindeutig mehr Menschen Bedarf an Betreuungsleistungen hätten, wird der Mangel an Fachkräften zu einem noch grösseren Thema als zuvor - und Betreuungsanbieter konnten mehr denn je darauf hinweisen, dass sie schlichtweg keine männlichen Krankenschwestern finden würden. Die Arbeitgebervereinigung für Krankenpflege in Berlins, die die Belange der privaten Betreiber von Pflegeheimen repräsentiert, ist noch nicht bereit, dazu Stellung zu nehmen, wie viele Häuser im Rahmen der Umwandlung ihre Tarife anheben.

Auch für all jene Konsequenzen weist die Neuregelung auf, die sich für den Fall der Pflege zusätzlich versichert haben. So erhält die Konsumentenzentrale Baden-Württemberg aktuell viele Anfragen von Versicherten, für die die Prämien jetzt angehoben werden. "Grundsätzlich sind solche Preiskorrekturen durchaus angemessen, da die Kassen in Folge der Reformen künftig mit erheblich höheren Kosten gerechnet werden müssen", erläutert Dr. med. Peter Grieble vom Verbraucherzentrum.

"Aber wir haben einige Aufträge erlebt, bei denen die Prämien um mehr als 30 Prozentpunkte ansteigen sollen - und wir stehen dem skeptisch gegenüber. "Ein weiteres Problemfeld ist laut Grieble: "Einige Versicherungen reduzieren mit der Reform den Umfang der Leistungen für ihre zum Teil jahrzehntelang versicherten Kundschaft.

Er wird nach der Umschaltung - auf Pflegestufe 4 - nur noch 240 EUR pro Monat haben.

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